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Freitag den 13.Mai 17Uhr bin ich in Baden (Schweiz) Richtung Italien gestartet. Alle Visa waren beschafft, meine ETZe, im nachfolgenden auch BS4 genannt, hatte ich gerade mal drei Stunden vorher aus der Werkstatt in Windisch geholt. Die Rechnungssumme, welche dem Kaufpreis der MZ entsprach :-((, versuchte ich so schnell wie möglich abzuhaken. Dabei war es eigentlich eine einfache Reparatur: Schwingenbolzen raus, neue Motorlagerung drauf und Bolzen wieder rein. Nur dass das praktisch nicht mehr funktionierte, denn Kollege Korrosion hatte eine dauerhafte Verbindung zwischen Bolzen und Rahmen entstehen lassen, die sich nur mit Hilfe von Bohrmaschine in zwölf Arbeitsstunden des Mechanikers und seiner Lehrlinge beenden ließ.

Naja der Ärger über mich und die im Herzen der Westlausitz gelegene Suzukiwerkstatt (wo ich BS4 erworben hatte) war vorerst vergessen und so ging es diesen Tag hauptsächlich auf Landstraßen noch bis kurz vor die italienische Grenze. In einem kleinen Bergdorf machte ich halt zwecks Abendbrot und da es bereits reichlich dunkelte, blieb ich über Nacht in dem Hotel. Am nächsten Tag standen noch ein paar Pässe an, wobei BS4 bereits das erste Mal umfiel; die 40kg Gepäck können ganz schön zerren. Zum Glück nichts weiter passiert und der Regen lies auch bald nach. Zum Nachmittag konnte mich meine Heike in Murano in die Arme schließen.

Nach drei schönen Tagen mit Stadtbesichtigung und letzten Schraubereien sind wir dann am 17.5.2005 gegen 15.30 Uhr in Venedig gestartet und haben es am selben Abend bis über die slowenische Grenze geschafft.


Slowenien, Kroatien und Ungarn durchfahren wir zunächst im Sauseschritt, obwohl Ljubliana und Budapest selber einen längeren Besuch wert gewesen wären. Ungarn zeigte sich anfangs allerdings kalt und nass, vom Balaton sahen wir ausser Regen fast nichts. Auf dem Weg durch den Bück-Nationalpark bekamen wir dann zufällig die Information, dass auf einem Zeltplatz ein Motorradtreffen stattfände, was wir uns natürlich anschauen wollten. Da es uns dort so gut gefiel, blieben wir zwei Tage, bevor es weiter Richtung Ukraine ging.


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