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In den vorangegangenen vier Wochen war uns kein einziger ausländischer Tourist mit eigenem Fahrzeug begegnet, dafür dann am Baikalsee gleich drei Motorradfahrer an einem Tag. Zuerst zwei ältere Deutsche, Gerhard mit einem BMW-Gespann und sein Freund Adolf, ebenfalls auf einer schweren Solo-BMW. Sie waren recht zügig über Moskau zum Baikalsee gefahren sind. Wir hätten aber mit ihnen nicht tauschen wollen, unsere Zeltplätze wären mit deren Maschinen sicher nicht erreichbar gewesen (bei doppelt so viel Gepäck und 45Liter Tank ist es einfach unmöglich durch Schlamm zu fahren). Sie hatten deshalb auch hauptsächlich auf Stoljankas übernachtet, welche aber nur selten den Preis wert waren, denn Komfort oder Duschen waren nur selten vorhanden. Für die LKW ist es meist eine Sicherheitsfrage, innerhalb Bewachung und Umzäumung zu nächtigen.

Wie ich im nachhinein erfahren musste, hat sie leider auf dem Rückweg über die Türkei das Glück verlassen: Adolf wurde bei einem Verkehrsunfall getötet und Gerhard überschlug sich mit dem Gespann. Wünsche allen Reisenden, dass Ihr immer unfallfrei ankommt.


Anschließend begegneten wir Peter, einem Australier, der seit neun Jahren mit seiner Harley!!! immer wieder in die Welt zieht, meist mit seiner Frau als Sozia. Er stand am Straßenrand mit gerissennen Zahnriemen, der aber immerhin 100'000km zuvor gehalten hatte. Peter hatte aber alles schon fast wieder zusammen, nach 140 durchfahrenen Laendern war er sicher geübt im Schrauben.. Er gab uns noch ein paar Tips über das Fahren in der Mongolei, woher er gerade her kam (diesmal in Wladiwostok gestartet).


Russland II                                                              Bilder Russland                                                                                        Mongolei I